Autor: Ulla Porten (Seite 1 von 2)

Hans-Herbert Porten ist Bezirksvizemeister 2019

Bei den diesjähren Bezirksmeisterschaften hat Hans-Herbert Porten es in der AK 70 bis ins Endspiel geschafft. In einem 32er Feld konnte er sich zunächst in einer Hitzeschlacht im zweieinhalbstündigen Match gegen Elze Burkhardt durchsetzen. Danach folgte das Viertelfinale gegen Jürgen Hütten. Im Halbfinale, das bei heftigem Wind stattfand, setzte er sich knapp im Match-Tiebreak gegen Dieter Stiller durch. Bei bestem Tenniswetter unterlag er dann am Pfingstsonntag  knapp im Match-Tiebreak Klaus Schroeder. Herzlichen Glückwunsch zum Vizemeister. Mehr lesen!

Pfingst-Kuddelmuddel-Turnier

Am Pfingstsamstag starteten wir unser traditionelles Pfingstturnier. Es wurde im gleichen Spielmodus ausgetragen wie unser Eröffnungsturnier. Das in Rückstand geratene Doppel erhält je nach Spielstand einen 15-, 30- oder 40-Punkte-Vorsprung. Somit kann das führende Doppel nicht mit einem zu hohen Spielstand in Führung gehen, sondern der ganze Spielverlauf ist viel ausgeglichener.

Bei sonnigem, aber etwas windigen Wetter kamen spontan acht Teilnehmer und ein paar Zuschauer um 14 Uhr auf die Anlage. Wir hatten auf mehr Spieler gehofft, insbesondere hätten wir gerne mehr unserer Neumitglieder begrüßt. Wahrscheinlich hat der Wind doch einige abgehalten, das Racket zu schwingen. Mehr lesen!

Die Saison ist eröffnet

Am Sonntag, dem 14.04. haben wir unsere diesjährige Saison eröffnet. Geplant war in diesem Zusammenhang ein „Kuddelmuddel-Turnier“. Dabei startet das zurückliegende Doppel z. B. mit 15:0, 30:0 oder 40:0 das nächste Spiel, je nachdem wie groß der Rückstand in Spielen ist. Dieser Modus verlangte uns zunächst etwas Gehirnschmalz ab. Aber schnell gewöhnten wir uns an das Handicap und hatten richtig Spaß an der Zählweise.

Das Wetter war schon seit Tagen nicht besonders gut angesagt. Das hat sicher einige davon abgehalten zur Eröffnung zu kommen. Aber wider Erwarten schien die Sonne und man konnte prima spielen. Der Wind war auch moderat.

Pünktlich um 11 Uhr konnte unser Sportwart 6 Spieler*innen begrüßen. Gespielt wurde zunächst ein gemischtes Doppel und ein Herreneinzel. Als noch eine Spielerin hinzukam, wurde gewechselt auf je ein Damen- und Herrendoppel. Etwas ungewohnt war die Asche schon, denn im Winter in der Halle zu spielen, ist natürlich nicht mit Hindernissen verbunden wie z. B. das Wegspringen des Balls von einem Aschehäufchen. Auch an diese „Überraschungen“ gewöhnten wir uns.

Nach zwei Stunden Spielzeit machten wir eine Pause, um uns im Clubhaus zu stärken. Es gab leckeren Kuchen, den wir mit Genuss aßen. Danach spielten wir noch ca. 40 Minuten. Obwohl unser Sportwart die Ergebnisse korrekt notiert hatte und es auch Sieger gab, verzichteten wir auf deren Bekanntgabe. Schließlich ging es nicht ums Gewinnen, sondern um den Spaß und die Gemeinschaft.

Nach dem offiziellen Teil spielten noch einige munter weiter. Inzwischen war das Wetter so schön geworden, dass man gar nicht mehr vom Platz gehen wollte.

Das war unsere Saisoneröffnung mit leider etwas wenigen Teilnehmern. Die Osterferien waren sicher auch ein Grund, warum nicht mehr Leute kamen.

Inzwischen hatten sich aber einige Gäste eingefunden, sodass unser Clubhaus mit Leben gefüllt wurde.

Nun warten wir auf das angekündigte schöne Wetter.

Damen 50 haben ihre erste Wintermedensaison als Tabellenzweite abgeschlossen

Man darf ja wohl noch träumen…..

Ein paar Wochen lang träumten wir davon, dass wir in die 2. Verbandsliga aufsteigen. Leider ist der Traum zerplatzt. Aber erstmal alles auf Anfang…..

Im letzten Jahr haben die Damen beschlossen, auch im Winter eine Damen 50-Mannschaft zu melden. Bei zwei Mannschaften in der AK 40 gab es einfach zu wenig Spiele für alle, die gern im Winter spielen. Wir haben uns kurz besprochen und schon wurden wir gemeldet. Über 20 Leute waren auf der Meldeliste. Die unterste Klasse bei den Damen 50 ist die Bezirksliga. Alles easy, dachten wir. Unterste Klasse, da können wir alle locker mithalten.

Als die Gruppenauslosung bekannt wurde, stellte sich heraus, dass  es nur 4 Mannschaften gab und somit hätten wir nur 3 Spiele gehabt. Aber der TVN meinte es gut mit uns und legte fest, dass es zwischen den einzelnen Begegnungen ein Hin- und Rückspiel gab. Da waren es plötzlich 6 Spiele. Eine Menge für den Winter und auch nicht gerade preiswert. Egal, es sollten ja viele Leute zum Einsatz kommen.

Das erste Spiel hatten wir schon Ende Oktober gegen Dülken. Wir bekamen eine ordentliche Klatsche mit einer 1:5-Niederlage. Auweia. So hatten wir uns das nicht vorgestellt. Sollten alle Spiele so desaströs enden? Natürlich nicht. Gegen Osterath sah die Sache schon anders aus. Dort gewannen wir mit 5:1. Auch das Rückspiel gegen Dülken im November gewannen wir entgegen unserer Erwartungen mit 5:1. Das Hinspiel gegen den CTC gewannen wir ebenfalls mit 5:1. Inzwischen waren wir Tabellenführer und in uns wurden Begehrlichkeiten geweckt. Eigentlich wäre doch ein Aufstieg in die 2. Verbandsliga möglich, oder? Noch zwei Begegnungen (Rückspiel gegen Osterath und CTC) standen aus.

Am 16.2. schlugen wir Osterath ein zweites Mal. Wir waren immer noch Tabellenführer mit der gleichen Punktzahl vor Dülken, aber wir hatten 3 Matchpunkte mehr. Somit hätte uns beim letzten Spiel gegen den CTC ein 4:2-Sieg gereicht und wir wären die Gegner im Aufstiegsspiel gegen Vorster Wald Kaarst gewesen. Aber erstmal hatten wir vier Wochen Spielpause. Am 17.3. reisten wir voller Zuversicht zum Rückspiel gegen den CTC nach St. Tönis. Es musste doch möglich sein, noch einmal gegen diese Mannschaft zu gewinnen. Aber irgendwie war uns der Tennisgott wohl nicht gut gesonnen. Trotz großartigen Kampfes verloren wir 2:4. Schade. Wir waren anscheinend doch noch nicht reif genug für die nächsthöhere Liga. Wir trösteten uns mit dem Satz „Wer weiß, wozu es gut ist.“ Im Nachhinein haben wir festgestellt, dass die Bezirksliga doch nicht so easy ist, wie wir anfangs dachten. Trotz der 4 klaren Siege, waren die einzelnen Matches oft hart umkämpft.

Auch wenn wir den Aufstieg verpasst haben,  sind wir mit unserer ersten Wintersaison sehr zufrieden. Wir waren eine tolle Truppe. Plötzlich auftretende Krankheitsfälle versetzten uns nicht in Panik, denn es fand sich immer jemand, der kurzfristig einsprang.

Zum „harten Kern“ mit mehrfachen Spieleinsätzen gehörten: Heike Reimann, Sabine Reinwald, Elke Wiedmann, Christina Beriault, Bettina Neubauer, Juliane Hülser und Ulla Porten. Jeweils einmal spielten mit: Ulrike Habscheid, Ulrike Fischer und Susanne Cerjak-Richter. Allen Spielerinnen – auch denen, die sich für den Fall der Fälle als Ersatz gemeldet hatten – ein herzliches Dankeschön. Ihr habt die TGW würdig vertreten und hattet nebenbei noch – so hoffe ich – schöne Spiele.

Jetzt warten wir auf die Sommersaison mit erfolgreichen Spielen, schönen Stunden auf unserer Terrasse und leckerem Essen von unserem lieben Frank.

Ulla Porten
– MF Damen 50 –

TG Willich: Unser Oktoberfest – Eine zünftige Feier mit vielen Schmankerln

Am 13.10. wurde auch bei der Tennisgemeinschaft Willich ein klassisches Oktoberfest im Clubhaus gefeiert. Unser allseits geschätzter Clubwirt Frank bot dabei alles auf. Und das war nicht gerade wenig.

Wobei man eine Frage stellen muss: Was heißt hier „ins“ Clubhaus? Wir konnten alle draußen feiern. So ein warmes Wetter hätten wir uns zum Sommerfest gewünscht. Die Tische waren traditionell mit weiß-blauen Tischdecken und bayerischen Accessoires geschmückt. Alles war herrlich zünftig und mit viel Liebe hergerichtet.

Das Essen ließ keine Wünsche offen. Berge von Weißwürsten, allerfeinstes Rehragout, Knödel, Sauerkraut, Leberkäse, Hähnchenragout, Brezen und, und, und wollten verzehrt werden. Es hätten hundert Leute satt werden können. Leider fanden an diesem lauen Herbstabend nur ca. fünfzig Leute den Weg zur TGW. Ein Drittel der Besucher waren Gäste, die inzwischen wissen, welch leckeres Essen und freundliche Bewirtung bei uns geboten wird.

Leider hatte man das Gefühl, dass um die neunzig Prozent der TGW-Mitglieder schon im Urlaub waren. Nur wenige kamen. Doch die machten dafür echte Stimmung. Die Alten und die Jungen gleichermaßen.

Das Bewirtungsteam hatte dann die Qual der Wahl, ein „Wiesn-Paar“ zu wählen. Sie kürten Swetlana zur Wiesnkönigin und Paul Schwinning zum Wiesnkönig. Beide hatten das perfekte Outfit und wurden darum mit einer Flasche leckeren Rotweins belohnt.

Es war so ein schönes, ausgelassenes Fest. Bis um 2.30 Uhr bei toller Stimmungsmusik. Zu diesem Zeitpunkt war noch der  harte Kern von ca. zwanzig Leuten anwesend. Dann zeigten Müdigkeit und Alkohol ihre Wirkung und Frank konnte, zufrieden und positiv gestimmt, die Türen schließen.

 

 

 

TG Willich News: Erste Vereinsmeister stehen fest

Am Wochenende 24.-26.08. wurden die Vereinsmeisterschaften im Damen- und Herrendoppel ausgetragen. Sie waren geprägt von kurzfristigen Entscheidungen, viel Engagement und Spaß am Spiel. 

Nach langem Suchen und Bemühen standen pro Disziplin endlich je 8 Paarungen bereit, die mit- und gegeneinander spielen wollten. Viele Verletzte und Urlauber standen nicht – wie sonst üblich – zur Verfügung. Somit bedurfte es einiger Überredungskunst von Mitspielern, den oder die eine(n) oder andere(n) zur Teilnahme zu bewegen. Die Absage der Vereinsmeisterschaft hing wie ein Damoklesschwert über der Veranstaltung, falls nicht jeweils 8 Paare teilnahmen. Und so kam es, dass Leute mitspielten, die es gesundheitlich nicht gedurft hätten, es aber den übrigen bereits Gemeldeten zuliebe doch wagten. Dafür herzlichen Dank an alle Teilnehmer, die sich so uneigennützig für das Turnier eingesetzt haben.

Oben von links; Simone Drews, Petra Polak, Svenja Rockstedt und Christiane Reinhardt. Unten von links: Christian Köhler, Thomas Rehkop, Dennis Bölting, Peter Hohnhorst.

Wir hatten drei Monate Hochsommer mit nur geringstem Niederschlag. Aber was wurde für dieses Wochenende vorausgesagt? Regen und Kälte. Dies hatte zur Folge, dass nach der Auslosung der jeweils zwei Gruppen eine gewisse Hektik ausbrach. Jeder wollte seine drei Spiele möglichst vor dem großen Regen absolvieren. Aber Petrus hatte doch noch ein Einsehen mit uns und ließ uns nur manchmal ein bisschen frieren. Den zwar dringend benötigten Regen ließ er zumindest tagsüber weg. Mehr lesen!

TG Willich Medensaison 2018: Gibt es eine weitere gute Saison für die Damen 50 II?

Nachdem es im letzten Jahr für die Damen 50II äußerst gut lief, darf man gespannt sein, wie es in diesem Jahr lief. Dabei waren wohl die Doppel ein entscheidender Faktor in dieser Saison: Mannschaftsführerin Ulla Porten zieht Bilanz.

Wir waren im letzten Jahr aufgestiegen und wussten, dass wir es diesmal schwer haben würden. Also bereiteten wir uns im Winter gründlich vor, indem wir dienstags und samstags Doppel spielten. Jedoch hatten wir am Anfang der Saison nicht nur fitte Spielerinnen zur Verfügung, denn Ulrikes im August gebrochene Hand machte ihr immer noch zu schaffen und Beate muss im Moment gänzlich pausieren. Ganz zu schweigen vom unerwarteten Tod unserer lieben Christine, die immer für einen Punkt gut war und die wir leider im Februar zu Grabe tragen mussten. Wir gingen etwas geschwächt in die Saison.

Wir spielten nach dem Prinzip, jede von den 13 Mannschaftsspielerinnen kommt zum Einsatz. Leider hatten wir nur fünf Spiele. Somit kam für jede Spielerin nur ein drei- bis fünfmaliger Spieleinsatz infrage. Aber auch diese knifflige Aufgabe konnten wir lösen.

Unsere Saison 2018 war durchwachsen. Oft konnten wir uns in den Doppel nicht durchsetzen. Ein echter Tiefschlag, zumal wir doch den Winter über hier besonders gut trainiert hatten. So erging es uns gegen Germania Hoisten. Wo wir uns 4:5 geschlagen geben mussten. Das Spiel gegen Strümp am 13. Mai war eine schwere Geburt. Das Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung. Wir mussten abbrechen und waren anschließend gezwungen die fehlenden Einzel und Doppel auf zwei Tage zu verteilen. Es war ein Desaster, da wir die Mannschaft nicht so weiter spielen lassen konnten, wie wir begonnen hatten. Diese Partie mussten wir insgesamt mit 6:3 verloren geben. Was uns moralisch einen kleinen Knacks versetzte. Wir hätten so nicht spielen müssen, wenn der TVN flexibler in seinen Vorgaben wäre. Aber dazu ausführlicher hier.

Nun folgte die unsinnig lange Pause bis zum 10.6. An diesem Sonntagmorgen empfingen wir die Moerser, die zu diesem Zeitpunkt schon die Tabelle anführten und das verhieß nichts Gutes. Aber nach den Einzeln stand es 3:3. Vielleicht schaffen wir zwei Doppel? Nein. Wir verloren alle drei. Die Niederlage war trotzdem besser ausgefallen als erwartet. Die anderen Spiele gewann Moers deutlich höher.

Es gab jetzt noch zwei Lichtblicke. Treudeutsch Lank hatte bisher auch nicht gut abgeschnitten und nur gegen die Schiefbahnerinnen gewonnen. Die müssen wir doch schlagen….. oder?

Am 17.6. ging es Sonntagsnachmittags nach Lank. Deutschland spielte um 17.00 Uhr sein erstes WM-Spiel. Das hätten gerne alle gesehen. Somit vereinbarten wir vor Ort, dass wir alle Einzel gleichzeitig spielen. Der Nachteil bei dieser Konstellation ist natürlich, dass nicht jede einen „Betreuer“ am Platz hat. Somit kämpfte jede für sich und heraus kam wieder ein 3:3. Aber diesmal musste es doch funktionieren, dass wir zwei Doppel gewinnen……. Wir waren großzügig und überließen den Lankern alle drei Doppel. Damit war der Abstieg schon besiegelt. Denn auch ein Sieg über Schiefbahn würde uns nicht retten, denn es steigen zwei Mannschaften ab. Und zu allem Überfluss verlor auch Deutschland. Welch ein Ärgernis.

Dennoch freuten wir uns auf das Spiel gegen Schiefbahn. Am 24.6. empfingen wir morgens die Schiefbahnerinnen. Wir waren an dem Tag die bessere Mannschaft. Wobei, ein Pünktchen im Doppel gaben wir noch ab und gewannen somit 8:1. Die Getränkerunde teilten wir uns!!! Ganz neue Sparmaßnahmen, die uns etwas sprachlos machten.

Tja, der Abstieg tut zwar weh, aber es gibt Schlimmeres. Die Hauptsache ist, dass sich niemand ernsthaft verletzt hat und schließlich haben wir nie höher als 3:6 verloren. Zwei positive Aspekte.

Wir werden im nächsten Jahr wieder einen Anlauf zum Wiederaufstieg nehmen.

Bedanken möchten wir uns bei unseren Fans, die uns treu zur Seite standen und vor allem bei Ulrike Habscheid und Anette Schaaf, die dank der neuen Meldemöglichkeiten in zwei Altersklassen bei uns ausgeholfen haben.

Es spielten für uns:

Jule Hülser, Ulrike Fischer, Inge von Gagern, Sabine Roch-Hermann, Ulla Porten, Susanne Cerjak-Richter, Gerry Otto, Lisa Rosocha, Gitte Krauthäuser, Sonja Kempa, Anja Franken, Ingrid Kirchberger, Ulrike Habscheid  und Anette Schaaf.

Ich danke allen Spielerinnen für ihren tollen Einsatz, wünsche eine schöne Restsaison und hoffe auf ein erfolgreiches 2019.

TG Willich: Herren 65 blicken trotz Blessuren positiv auf die Medensaison

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Wie erwartet, konnten wir in Holzbüttgen keinen Blumentopf gewinnen. Lediglich unser Nr. 2, Paul Schwinning, konnte im Champions-Tiebreak seinen Gegner bezwingen. Die Doppel wurden nicht mehr gespielt und wir konnten ein Doppel für uns rausschlagen. Dennoch wir verloren die Begegnung 2:7.

Aber diese Niederlage sollte die einzige bleiben. Am 26.6. hatten wir den TuS Mellinghofen zu Gast. Nach den Einzeln führten wir bereits 4:2 und legten mit zwei Doppel-Siegen nochmal nach. Der Sieg mit 6:3 wurde auf unserem Konto verbucht.

Am 3.7. liefen wir dann zum letzten Mal auf. Wieder als Gastgeber, diesmal gegen den TC Raadt e.V Mülheim. Einige Spieler deutlich älter als wir und schon im Nachteil, weil sie nur mit fünf Leuten ankamen. Die Hitze machte den Gästen teilweise sehr zu schaffen. Nach den Einzeln stand es 5:1 für uns. Zum Doppel konnten wir die Gegner leider nicht überreden. Gerne wären unsere Ersatzleute zum Einsatz gekommen, aber es war ihnen nicht vergönnt. Nach einem reichhaltigen Essen entließen wir die Raadter mit einer 8:1-Niederlage nach Hause.

Wir sind zweiter der Abschlußtabelle hinter Holzbüttgen. Solange diese Mannschaft in unserer Gruppe spielt, haben wir wohl keine Chance auf einen Aufstieg. Die sind einfach zu gut.

Außer den bereits vorhandenen Wehwehchen und Verletzungen hat der eine oder andere nochmal „hier“ gerufen, wenn es darum ging, sich zu verletzen. Ich hoffe, alle Blessuren werden bis zur nächsten Saison verheilen und dann sind wir wieder dabei.

Wir bedanken uns bei den treuen Fans, die uns bei den Heimspielen begleiteten.

Es spielten für uns: Herbert Porten, Paul Schwinning, Jupp Dohmen, Ernst Pasch, Norbert Rayak, Karl-Heinz Hannappel, Heinz Schmitz und Ernst Kox. Dank auch an Gerd Lelleik, der stets bereit war, einzuspringen.

 

TG Willich – Spontanturnier: Hier gab es nur Gewinner

Dass nicht es nicht immer eine lange Vorplanung braucht bewiesen vergangenes Wochenende circa 20 Spieler beim Spontanturnier. Alle Altersklassen waren vertreten. Ob 14 oder 85 Jahre. Alle hatten Spaß beim Turnier, das gänzlich ohne großen Wettkampf, Preisgelder oder langfristige Zusagen zustande kam. Die Initiative ist Ulla Porten zu verdanken, die den Tag wie folgt beschreibt:

Einen Tag vor Fronleichman (31.5.) fiel mir auf, dass wir am Wochenende 2./3.6. kein Medenspiel auf der Anlage haben und auch keine Mannschaft außerhalb spielen muss. Was ist denn Wochenende ohne Tennis? Nur halb so schön.

Also bot ich unserem Vorsitzenden Michael Kleinfeld an, am 3.6. ein „Spontan-Turnier“ zu organisieren. Gesagt, getan. Abends wurde noch schnell die Einladung an alle Mitglieder geschrieben und ab ging die Post. Eine Anmeldung wurde nicht verlangt. Somit wusste ich nicht, ob überhaupt jemand kommt.

Die Clubbewirtung wurde gebeten, ein paar Würste, kleine Steaks und Salat einzukaufen, damit auch der Hunger gestillt werden konnte. Denn Tennisspielen macht hungrig.

Bei wunderschönem Wetter durfte ich dann am 3.6. um 12.00 Uhr acht Damen, sechs Herren, zwei 14-jährige Jungen und drei kleinere tennisspielende Kinder begrüßen. Schnell wurden zunächst vier Mixed-Paarungen zusammengestellt. Da ich noch nicht von allen die Spielstärke kannte, ging die erste Runde zunächst teilweise etwas einseitig zu Ende, nämlich mit ziemlich klaren Ergebnissen. In der zweiten Runde lief es dann schon viel ausgeglichener. Es wurden zwei Damen- und zwei Herrendoppel gespielt.

Dann kam die große Pause. Allen stieg der Duft von Gegrilltem in die Nase und kaum jemand konnte sich der Verlockung widersetzen. Also bekamen unsere jungen „Griller“ einiges zu tun. So kann man innerhalb von 30 Minuten einen guten Umsatz machen.

Anschließend ging es weiter mit noch einer Runde Mixed und einer Runde Doppel. Ein paar Spieler hatten sich noch eingefunden, die einsprangen, wenn jemand „nicht mehr konnte“. Schließlich haben wir 4 x 45 Minuten gespielt. Das ist vor allem für die Nichtmedenspieler doch etwas ungewohnt. Aber die meisten haben durchgehalten. Sogar unser Paul hat im zarten Alter von 82 Jahren bis zum Ende fleißig mitgespielt. An ihm könnten sich manche jungen Hüpfer ein Beispiel nehmen.

Am Ende konnten wir alle feststellen, dass es an diesem Tag keine Verlierer, sondern nur Gewinner gab. Man hat sich kennengelernt, hat mit Leuten gespielt, die man sonst vielleicht nicht ansprechen würde und zum guten Schluß gab es noch ein Gläschen Sekt für jeden als krönenden Abschluss. Die Kinder freuten über eine Apfelschorle und ich glaube, alle waren recht zufrieden.

 

Wie man sieht, muss nicht alles wochenlang vorgeplant sein. Spontan geht’s auch. Ohne großen Wettkampf, ohne Preisgelder, aber mit viel Spaß.

TG Willich News: Am Samstag startet unser 1. LK-Turnier in diesem Jahr

Auch in diesem Jahr findet wieder das etablierte LK-Turnier von Karl Dupré auf unserer Anlage statt. Am 21. Und 22.4. können, bei wahrscheinlich allerschönstem Wetter, LK-Punkte gesammelt werden. Das Turnier ist für Karl insoweit sehr wichtig, weil es auch als Vorbereitung für die Medenspiele genutzt werden kann. Im näheren Umkreis findet so früh in der Saison ansonsten nicht viel statt.

 

Karl Dupré freut sich über viele Mitspieler.

Es werden die Altersklassen von Offen bis AK 70 angeboten. Wünsche werden berücksichtigt, nämlich ob man lieber an einem Tag zwei Spiele absolvieren möchte oder lieber verteilt auf Samstag und Sonntag. Bei allem Ehrgeiz kommt der Spaß am Spielen nicht zu kurz. Deshalb sollten sich auch ruhig fortgeschrittene Anfänger einmal zum Turnier anmelden, zumal es im eigenen Verein ja doppelt so viel Spaß macht als anderswo. Karl wird dann versuchen, zwei etwa gleichwertige Spieler gegeneinander spielen zu lassen.

Für das leibliche Wohl sorgen unsere Clubwirte. Beim Grand Opening haben sie uns schon prima versorgt und werden sich beim Turnier sicher noch einmal steigern, so dass es uns an nichts fehlen wird.

Wer nur zum Zuschauen kommen möchte, ist natürlich herzlich willkommen. Alle Spieler freuen sich, wenn sie Zuspruch bekommen und ab und zu auch mal Beifall. Unsere Terrasse ist ideal zum Sitzen, Erzählen und Zuschauen geeignet.

Wir freuen uns auf euch.

Mehr Infos zum LK-Turnier

Hier geht’s zur Anmeldung

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