v.l.n.r.: Juliane Hülser, Gerry Otto, Inge von Gagern, Susanne Cerjak-Richter, Ulla Porten, Anja Franken, Gitte Krauthäuser, Ulrike Fischer, Sonja Kempa, Ingrid Kirchberger, Lisa Rosocha, Sabine Roch-Hermann  


Mannschaftsführerin

Ursula Porten
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Mail an Ursula Porten

Bericht zur Medenspielsaison 2019   (BK B)

Im Jahr 2017 waren wir als Gruppenerste in die Bezirksklasse B aufgestiegen. Leider mussten wir im letzten Jahr diese Klasse wieder verlassen, weil wir durch viel Pech (wetterbedingte Verschiebungen, Urlaub, Verletzungen) die ersten vier Begegnungen verloren. Der Sieg gegen Schiefbahn nützte nichts. Also ging es gleich wieder abwärts in die BKC.

Mit zwei Neuzugängen (Beate Balve und Gaby Reimann) gingen wir in diesem Jahr wieder frohen Mutes in die Saison. Die Mannschaft umfasste nun fünfzehn Spielerinnen. Wobei Beate Reuber immer noch gesundsheitsbedingt nicht mitspielen konnte. Somit hieß es, vierzehn Damen gerecht bei fünf Spielen einzusetzen. Ein umfangreicher Spielplan wurde von mir erstellt, der jedoch gleich beim ersten Spiel gegen Korschenbroich auf den Kopf gestellt wurde. Diese Partie verloren wir unglücklich durch vier!! verlorene Match-Tiebreaks mit 3:6.

Auch alle anderen vier Spieltage mussten aus diversen Gründen (Krankheit, Verletzung, Urlaub usw.) umgeplant werden. Macht ja nichts bei so vielen Leuten. Da wird man doch immer sechs Damen für’s Einzel zur Verfügung haben… Pustekuchen. Bei unserer zweiten Begegnung gegen Marathon mussten wir tatsächlich auf den Ersatz aus der 1. Mannschaft zugreifen. Spontan erklärte Anette Schaaf sich bereit, bei uns an Position 1 zu spielen, wohlwissend, dass die Aussicht auf einen Sieg gering war. Deshalb geht hier gleich ein großes Dankeschön an Anette. Dadurch mussten wir nicht „aufrücken“ und konnten einen 6:3-Sieg verbuchen.

Von nun an hatten wir nur noch Heimspiele. Nach einer dreiwöchigen Spielpause empfingen wir die Spielerinnen aus Schaephuysen. Sie konnten uns nur 2 Einzel und 1 Doppel abringen, sodass wir mit 6:3 gewannen.

Dann kam die Hitzewoche. Die Dienstagsspiele wurden vom TVN abgesagt, jedoch die Wochenendspiele nicht, weil es zu Zeitproblemen gekommen wäre. Der offizielle Nachspieltag wäre der 24.8. gewesen. Jedoch gab es „Marscherleichterung“ in Form von längeren und zahlreicheren Pausen. Wir vereinbarten mit den Grevenbroicherinnen einen Beginn um 10 statt 14 Uhr. So blieb es uns erspart, in der großen Nachmittagshitze zu spielen. Mit einem 3:3 beendeten wir die Einzel und gewannen durch überdurchschnittlichen Einsatz nicht nur die erforderlichen zwei Doppel für den Gesamtsieg. Nein, auch unser drittes Doppel mit Lisa und Ingrid (79) kämpfte sich in den Match-Tiebreak und gewann diesen. Nach langer Zeit gewannen wir mal wieder 3 Doppel. Und das bei der Hitze. Eine Superleistung.

Inzwischen hatte sich die Tabelle so entwickelt, dass wir mal an Position 2, mal an Pos. 3 standen. Zwei Mannschaften würden aufsteigen. An unserem letzten Spieltag hatten wir es in der Hand, ob wir wieder aufsteigen. Die Begegnung mit den Damen des CHTC würde die direkte Entscheidung bringen. Sie waren punktgleich mit uns. Wir hatten unsere Bedenken, dass wir in BKB im nächsten Jahr wieder nur Niederlagen einstecken müssten. Aber absichtlich gegen den CHTC verlieren? Das kam nicht infrage. Zu unsportlich. Ich gab das Motto raus „ganz locker und ohne Druck“ zu spielen. Gewinnen oder verlieren, beides wäre okay gewesen. Und siehe da, bereits nach den Einzeln (5:1) stand fest, dass wir im nächsten Jahr wieder in B spielen. Wir sind die einzige Mannschaft der TGW, die aufsteigt. Alle anderen hatten mehr oder weniger schwer zu kämpfen. Wobei alle Damenmannschaften die Klasse gehalten haben. Wir freuen uns und hoffen, in 2020 eine ausgewogene Gruppe zu erwischen.

Besonders schön finde ich, dass alle eingesetzten Spielerinnen, bis auf eine Ausnahme, mindestens einmal gewonnen haben. Sehr bedauerlich ist die Verletzung von Beate B. Ich hoffe, sie muss nicht länger als 4 Wochen pausieren.

Wir haben uns gefreut, dass zahlreiche Fans zum Zuschauen gekommen sind und bedanken uns herzlich für die Unterstützung. Herzlichen Dank auch an Frank und sein Team für die gute Bewirtung und das reichhaltige Essen (wer kann soviel essen?). Danke an unseren Anlagenwart Torsten, der uns die Plätze gewässert hat, wenn er vor Ort war.

Wir wünschen allen Mannschaften, die abgestiegen sind, den direkten Wiederaufstieg und allen Mitgliedern noch eine schöne Tennissaison.

Es spielten:

Anette Schaaf (Damen 50.1), Ulla Porten, Ulrike Fischer, Sabine Roch-Hermann, Inge von Gagern, Susanne Cerjak-Richter, Gerry Hennebach, Heidi Irsfeld, Beate Balve, Lisa Rosocha, Sonja Kempa, Anja Franken, Gaby Reimann, Gitte Krauthäuser und Ingrid Kirchberger.