Die Mannschaft 2017. Es haben sich noch ein paar Veränderungen ergeben, daher wird das Foto in der nächsten Zeit ausgetauscht.


Mannschaftsführerin

Ursula Porten
02154 / 2947
Mail an Ursula Porten

Mannschaft: Inge Von Gagern, Lisa Rosocha, Sabine Roche-Hermann, Beate Reuber, Gerry Otto, Gitte Krauthäuser, Ingrid Kirchberger, Sonja Kempa,  Juliane Hülser, Anja Franken, Ulrike Fischer, Susanne Cerjak-Richter

Bericht zur Medenspielsaison 2018

Wir waren im letzten Jahr aufgestiegen und wussten, dass wir es diesmal schwer haben würden. Also bereiteten wir uns im Winter gründlich vor, indem wir dienstags und samstags Doppel spielten. Jedoch hatten wir am Anfang der Saison nicht nur fitte Spielerinnen zur Verfügung, denn Ulrikes im August gebrochene Hand machte ihr immer noch zu schaffen und Beate muss im Moment gänzlich pausieren. Ganz zu schweigen vom unerwarteten Tod unserer lieben Christine, die immer für einen Punkt gut war und die wir leider im Februar zu Grabe tragen mussten. Wir gingen etwas geschwächt in die Saison.

Wir spielten nach dem Prinzip, jede von den 13 Mannschaftsspielerinnen kommt zum Einsatz. Leider hatten wir nur fünf Spiele. Somit kam für jede Spielerin nur ein drei- bis fünfmaliger Spieleinsatz infrage. Aber auch diese knifflige Aufgabe konnten wir lösen.

Das erste Spiel fand bei uns statt bei wunderschönem Wetter gegen Germania Hoisten. Einen 5:1-Vorsprung beim CT konnte von mir leider nicht in einen Sieg umgewandelt werden und somit gingen wir statt mit 4:2 nur mit 3:3 in die Doppel. Aber alles Üben im Winter hat nichts geholfen, wir verloren das 1. und 2. Doppel. Das Ergebnis war leider ein 4:5.

Am 13.5. ging es morgens nach Strümp. Die Wettervorhersagen waren mehr als schlecht. Und so kam es, dass wir nur die erste Runde spielen konnten und dann setzte der Dauerregen ein. Schnell einigten wir uns auf einen Nachspieltag. Das sollte der 26.5. sein. Aber da hatten wir die Rechnung ohne den TVN gemacht. Wir mussten bis Pfingstmontag gespielt haben. Was jetzt für Telefonate und Whatsapps folgten, möchte ich gar nicht erwähnen. Gruselig. Irgendwer fehlte immer, egal welche Tage wir uns aussuchten. Und somit einigten wir uns, an dem Mittwoch nach diesem unglückseligen Sonntag zunächst die Einzel zu Ende zu spielen und freitags dann die Doppel. Ein Einzel, dass schon begonnen wurde und in dem Sabine hoch führte, mussten wir leider abschenken, weil Sabine in Urlaub fuhr. Die Doppel mussten total umgestellt werden, weil auch da die geplanten Spielerinnen zum Teil nicht vor Ort waren. Diese Partie verloren wir insgesamt mit 6:3 und hat uns moralisch einen kleinen Knacks gegeben. Zwei Emails, die ich an den TVN bezüglich der an Pfingsten angesetzten Nachspieltage sandte, blieben natürlich vom TVN unbeantwortet. Im Nachhinein stellte ich fest, dass andere (wenige) Mannschaften in einer anderen Gruppe einfach die Vorgaben vom TVN ignoriert und erst 2 Wochen später gespielt haben. Anscheinend ohne Folgen oder gar Strafen. Alle sind gleich, nur manche sind gleicher. Nämlich dann, wenn der CSV Marathon und der CTC Krefeld im Spiel sind. Dort sind nämlich Funktionäre des TVN tätig. Aber was soll’s. Da müsste eigentlich unser Verein generell gegen protestieren. Aber dazu ist es zu spät und das kostet auch Geld. Schwamm drüber.

Nun folgte die unsinnig lange Pause bis zum 10.6. An diesem Sonntagmorgen empfingen wir die Moerser, die zu diesem Zeitpunkt schon die Tabelle anführten und das verhieß nichts Gutes. Aber nach den Einzeln stand es 3:3. Vielleicht schaffen wir zwei Doppel? Nein. Wir verloren alle drei. Die Niederlage war trotzdem besser ausgefallen als erwartet. Die anderen Spiele gewann Moers deutlich höher.

Es gab jetzt noch zwei Lichtblicke. Treudeutsch Lank hatte bisher auch nicht gut abgeschnitten und nur gegen die Schiefbahnerinnen gewonnen. Die müssen wir doch schlagen….. oder? Und Schiefbahn hatten wir in unseren Köpfen sowieso schon besiegt……

Am 17.6. ging es Sonntagsnachmittags nach Lank. Deutschland spielte um 17.00 Uhr sein erstes WM-Spiel. Das hätten gerne alle gesehen. Somit vereinbarten wir vor Ort, dass wir alle Einzel gleichzeitig spielen. Der Nachteil bei dieser Konstellation ist natürlich, dass nicht jede einen „Betreuer“ am Platz hat. Somit kämpfte jede für sich und heraus kam wieder ein 3:3. Aber diesmal musste es doch funktionieren, dass wir zwei Doppel gewinnen……. Wir waren großzügig und überließen den Lankern alle drei Doppel. Damit war der Abstieg schon besiegelt. Denn auch ein Sieg über Schiefbahn würde uns nicht retten, denn es steigen zwei Mannschaften ab. Und zu allem Überfluss verlor auch Deutschland. Welch ein Ärgernis.

Dennoch freuten wir uns auf das Spiel gegen Schiefbahn. Am 24.6. empfingen wir morgens die Schiefbahnerinnen, die als neu gegründete Mannschaft in die Bezirksklasse B einsortiert wurden, etwa weil in BK C kein Platz mehr war? Sie waren ziemlich frustiert über diese Einteilung. Ganze sieben Matches konnten sie für sich verbuchen. Das macht niemandem Spaß. Auch wir ließen ihnen nur ein Pünktchen im Doppel. Somit gewannen wir dann 8:1. Die Getränkerunde teilten wir uns!!! Ganz neue Sparmaßnahmen, die uns etwas sprachlos machten.

Tja, der Abstieg tut zwar weh, aber es gibt Schlimmeres. Die Hauptsache ist, dass sich niemand ernsthaft verletzt hat und schließlich haben wir nie höher als 3:6 verloren. Zwei positive Aspekte.

Wir werden im nächsten Jahr wieder einen Anlauf zum Wiederaufstieg nehmen.

Bedanken möchten wir uns bei unseren Fans, die uns treu zur Seite standen und vor allem bei Ulrike Habscheid und Anette Schaaf, die dank der neuen Meldemöglichkeiten in zwei Altersklassen bei uns ausgeholfen haben.

Es spielten für uns:

Jule Hülser, Ulrike Fischer, Inge von Gagern, Sabine Roch-Hermann, Ulla Porten, Susanne Cerjak-Richter, Gerry Otto, Lisa Rosocha, Gitte Krauthäuser, Sonja Kempa, Anja Franken, Ingrid Kirchberger, Ulrike Habscheid  und Anette Schaaf.

Ich danke allen Spielerinnen für ihren tollen Einsatz, wünsche eine schöne Restsaison und hoffe auf ein erfolgreiches 2019.

 

Ulla Porten

MF der D 50.2