2. Damen 50 Ursula Porten 02154 / 2947 Mail an Ursula Porten

Damen 50_2_2016

Bericht zur Medenspielsaison Sommer 2016

Nachdem sich im Herbst abzeichnete, dass krankheitsbedingt zwei unserer Spielerinnen in diesem Jahr entweder gar nicht und nur Doppel spielen konnten, gingen wir auf die Suche nach wechselbereiten Damen. Das gestaltete sich schwierig. Ein Neumitglied konnten wir überzeugen, dass es doch besser sei, bei den 50ern zu spielen anstatt bei den Jüngeren. Somit wären wir nur sieben Einzelspielerinnen gewesen plus zwei Doppelspielerinnen. Das ist in unserem Alter nun wirklich etwas knapp. Aber noch einmal (zum 3. Mal) die Mannschaft abmelden? Nein, das hätte uns dann endgültig den Spaß an der Sache verdorben. Wir hatten uns schon darauf eingestellt, dass wir mit knapper Besetzung unsere Spiele bestreiten würden.

Jedoch bahnte sich im Winter eine Lösung an. Bei einer Versammlung mit kleiner Besetzung (aus jeder Mannschaft zwei bis drei Damen) wurden alle Damen der TGW alters- und spielstärkemäßig sortiert. Es stellte sich heraus, dass alle bei den 40ern oder 50ern spielen konnten. Eine 30er-Mannschaft war überflüssig. Somit ergab sich die Möglichkeit, dass z. B. die ersten 40er zum großen Teil in die AK 50 wechseln konnten unter Beibehaltung der Bezirksklasse A. Nun hatten wir statt einer knapp besetzten „alten alleinigen“ 50er plötzlich eine 1. und 2. Fünfziger. Durch die Aufteilung der 30er auf alle Mannschaften verdoppelte sich fast unsere Mannschaft. Jetzt hatten wir auf einmal 10 Einzelspielerinnen und dazu noch 3 Doppelspielerinnen. Das ähnelte fast der wundersamen Brotvermehrung wie in der Bibel.

Erfreulicherweise haben alle Damen ohne große Einwände den radikalen Wechsel mit getragen. Und somit freuten wir uns über die folgenden Neuzugänge: Sonja Kempa als Neumitglied und Ulrike Fischer, Beate Reuber, Sabine Roch-Hermann, Lisa Rosocha aus den zweiten 40ern sowie Anja Franken, die jedoch erstmal ihre Knie „überarbeiten“ musste.

Nun hieß es, alle Spielerinnen einzusetzen. Zum Glück hatten wir sechs Spiele. Durch einen ausgeklügelten Plan kamen alle drei- bis fünfmal zum Einsatz. Das hat alle mehr als zufriedengestellt. Wir verschenkten dadurch manchmal von vornherein Punkte, aber die Integration von Anfängerinnen und etwas Schwächeren war uns wichtig. Durch Parallelspiele mit der ersten 50er mussten wir an einem Wochenende zwei sehr gute Spielerinnen abgeben. Das hat uns den Sieg gekostet, aber zum Aufstieg der Ersten beigetragen.

Leider konnten wir in diesem Jahr nur einen einzigen Sieg (beim ersten Spiel) verbuchen. Wir kamen in den folgenden Spielen nie über ein 3:3 nach den Einzeln hinaus. Bei den Doppeln hatten wir leider nicht immer das erforderliche Durchsetzungsvermögen bzw. die anderen waren eben besser. So kam es, dass wir zum ersten Mal als Tabellenletzte die Saison beendeten. Ein Abstieg droht trotzdem nicht, weil wir in der untersten Klasse spielen.

Für das nächste Jahr haben wir uns natürlich vorgenommen besser abzuschneiden. Aber Hauptsache wir hatten Spaß und konnten Erfahrungen sammeln.

Wir bedanken uns bei den Zuschauern für’s Anfeuern. Bei unserem Bewirtungsteam möchten wir uns ebenfalls bedanken für das leckere Essen. Aber mein ganz besonderer Dank geht an unsere Spielerinnen, die immer alles gegeben haben und auch mal kurzfristig eingesprungen sind, wenn Engpässe auftauchten.

Mit sportlichem Gruß

Ursula Porten